Mythen und Ammenmärchen rund ums Thema Stillen

 

Ist Stillen nicht das Natürlichste der Welt und klappt von ganz alleine? Stillberaterin IBCLC Barbara Ruben spricht in diesem Artikel über Mythen rund ums Thema Stillen. 

 

Die ausgebildete Pflegefachfrau hat über viele Jahre in Zürich auf der Wochenbettabteilung gearbeitet. Sie ist ausgebildete Stillberaterin IBCLC und Schlafberaterin 1001kindernacht®. Nach der Geburt ihrer Tochter in 2015 hat sie sich ganz auf ihre selbständige Tätigkeit konzentriert. Sie betreut Familien im ambulanten Wochenbett und bietet Stillberatungen und Schlafberatungen an.

 

Dabei begegnet sie ihnen fast täglich, den Mythen und Ammenmärchen. Speziell zum Thema Stillen sind diese weit verbreitet.  Es ist ihr eine Herzensangelegenheit aufzuklären und zu stärken. «Die erste Zeit mit dem Baby ist so eine verletzliche Zeit. Um so wichtiger sind Zuspruch und fachliche korrekte Informationen.» In diesem Artikel stellt sie ihre aktuellen «Top 10» aus der Praxis vor.

 

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Freiluftstillen für mehr Akzeptanz in der Öffentlichkeit

Ich war frischgebackene Mutter und stillte instinktiv von Beginn an nicht nach der Uhr, sondern nach dem Bedürfnis meines kleinen Babys. Wenige Wochen nach der Geburt machten wir einen Ausflug zum See. Es war ein wunderschöner Tag, dementsprechend viele Leute genossen die Sonne ebenfalls auf der schönen Wiese am See. Wir suchten uns ein schattiges Plätzchen und legten uns hin. Kurz darauf merkte ich, wie mein Kleiner hungrig wurde und nach der Brust verlangte. Bis zu diesem Zeitpunkt stillte ich noch nie ausserhalb meiner vier Wände und machte mir auch nie Gedanken darüber, wie das dann wohl sein wird.

 

In diesem Moment überkam mich ein unwohles Gefühl. Ich schämte mich, meine Brust auszupacken und mein Baby umgeben von fremden Menschen zu stillen. Ich versuchte uns so gut wie möglich abzudecken. Ich war verkrampft und fühlte mich nicht wohl. Dies merkte natürlich auch mein Söhnchen, weshalb das Stillen überhaupt nicht klappte. Er dockte immer wieder ab und war sichtlich gestresst von dieser Situation, sodass ich kurzerhand hastig zurück ins Auto ging und dort im völlig überhitzten Auto stillte.

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Wieso ich nie wieder im Spital gebären möchte

Es war meine erste Schwangerschaft. Ich hatte keine Ahnung von all den Themen, mit denen ich mich heute beschäftige. Auch über alternative Geburtsorte wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht viel und so gebar ich mein Kind im Spital. Diese Erfahrung möchte ich mit euch teilen, um so vielleicht einigen werdenden Müttern einen Denkanstoss zu geben, sich bereits frühzeitig in der Schwangerschaft mit diesem wichtigen Thema zu beschäftigen.

 

Der errechnete Geburtstermin war bereits zehn Tage überfällig. Ich ging zur Untersuchung ins Spital und die Ärzte erklärten mir, dass sie die Geburt nun einleiten müssen, da es ansonsten zu Komplikationen kommen könnte. Gutgläubig (und rückblickend würde ich es auch als naiv bezeichnen) wie ich war, vertraute ich den Ärzten blind und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass diese Anweisung nicht gut oder gar falsch hätte sein können und mein Baby einfach noch nicht ganz bereit war.

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